Finanzspritze für die Restaurierung der Wandmalereien in St. Vitus

Knapp 39.000 Euro konnten Bernd Knobel und Bernhard Heck aus dem Stiftungsrat der Katholischen Stadtkirche Heidelberg für die Restaurierung der spätmittelalterlichen Malereien in der St. Vitus-Kirche in Heidelberg-Handschuhsheim Anfang Oktober in Stuttgart entgegennehmen.

Die Heidelberger Stiftungsräte Bernd Knobel (l.) und Bernhard Heck freuen sich über den Scheck aus den Händern der baden-württembergischen Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen, Nicole Razavi.
Die Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen, Nicole Razavi, überreichte Anfang Oktober im Stuttgarter Landtag symbolische Schecks an acht Denkmaleigentümerinnen und -eigentümer aus Baden-Württemberg. Das Land unterstützt sie bei der Sanierung ihrer Kulturdenkmale.
In ihrer Rede dankte Ministerin Razavi den Anwesenden stellvertretend für die vielen Eigentümerinnen und Eigentümern von Kulturdenkmalen im ganzen Land. Sie sagte: „Ich freue mich über alle Eigentümerinnen und Eigentümer, die mit ihrem Engagement das kulturelle Erbe unseres Landes für künftige Generationen bewahren. Ich bin froh darüber, dass wir Sie beim Erhalt ihres Kulturdenkmals mit der Denkmalförderung des Landes unterstützen können.“
St. Vitus ist im heutigen Stadtgebiet Heidelbergs die älteste Kirche – und sie hat eine sehr interessante Geschichte, beherbergt sie doch Spuren nahezu aller Epochen von der Romanik bis zur Gegenwart. Die Wandmalereien aus der Zeit nach 1400 im ehemaligen Seitenschiff sind insgesamt nicht gut erhalten, manche Motive kaum noch zu erkennen. Mit der Unterstützung des Landes sollen die wertvollen Wandmalereien, die im Wesentlichen Szenen aus dem Leben Jesu zeigen, nun restauriert werden.