Hilfe für bedürftige Menschen

 
Wir unterstützen Menschen, die mit einem geringen Einkommen auskommen müssen oder die in einer finanziellen Notlage sind. Gemeinsam mit anderen Trägern haben wir ein vielfältiges Angebot Unterstützung. 
 

Das Evangelische Markushaus in der Südstadt ist der Ort für das NächstenMahl.
Jeden 4. Samstag im Monat ab 12 Uhr öffnet der Gemeindesaal im Markushaus in der Rheinstraße. Eingeladen sind alle Menschen mit geringem Einkommen. Ein ökumenisches Team kocht für die über 100 Gäste. Im Anschluss an das Essen wird Kaffee und Kuchen gereicht.
Das NächstenMahl ist ein Angebot der evangelischen Markusgemeinde und der katholischen Pfarrgemeinde Philipp Neri. Der Lions-Club Heidelberg und zahlreiche weitere Spender unterstützen sie. 
 

Im Tafelladen "Rat und Tat St. Elisabeth" können Menschen mit geringem Einkommen einkaufen. Sie erhalten gegen einen geringen Kostenbeitrag Lebensmittel, die von Supermärkten oder Heidelberger Bürger*innen gespendet wurden. Als Kunden sind alle Heidelberger Bürger*innen willkommen, die nachweisen, dass sie bzw. ihre Familien mit geringem Einkommen leben müssen. Hierzu zählen Bezieher von Grundsicherung und Arbeitslosengeld II sowie Menschen mit kleiner Rente, bzw. niedrigem Arbeitseinkommen.
Öffnungszeiten
           Montag und Mittwoch von 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr
           Freitag von 13.00 Uhr bis 15.40 Uhr

Ansprechpersonen

im Tafelladen
Corinna Schwarz und Gregor Wiskandt 
Turnerstr. 36
69126 Heidelberg
Telefon 06221 / 33.03-25
tafel@caritas-heidelberg.de
für ehrenamtliche Hilfe
Corinna Schwarz 
Turnerstr. 36
69126 Heidelberg
Telefon 06221 / 33.03-25
 
Träger ist der Caritasverband Heidelberg.
Die Heidelberger Südstadt-Tafel ist Mitglied bei Tafel Deutschland e.V.
 

Die ökumenische Aktion "Frühstück im Winter", an der sich viele christliche Gemeinden Heidelbergs beteiligen, findet von Mitte November bis Ende März im wöchentlichen Wechsel in unterschiedlichen Kirchenräumen statt. Bedürftige Menschen erhalten dort in den Morgenstunden ein nahrhaftes Frühstück und können sich aufwärmen.
Wie ein Staffellauf wandert das Winter-Frühstück von Gemeinde zu Gemeinde. Über Spenden wird das finanziert, was dann unser ehrenamtliches Helferteam liebevoll und mit menschlicher Wärme den Besuchern anbietet.
 
 

Im Stadtteil Emmertsgrund, in Berglage am südlichen Stadtrand Heidelbergs, leben relativ viele Menschen an der Armutsgrenze. Mehr als 24% der Bewohner*innen, und sogar über 40% aller Kinder und Jugendlichen hier leben von Hartz-IV-Leistungen. Fast 10% der Senioren sind auf Grundsicherung im Alter angewiesen.
Die evangelische und die katholische Gemeinde im Stadtteil haben deshalb vor Jahren eine Verteilstelle für Lebensmittel eingerichtet. Die Heidelberger Tafel e.V. liefert Lebensmittel an, die dann von ehrenamtlichen Helfer*innen ausgegeben werden.
Jeden Freitag von 11 bis ca. 15 Uhr können bedürftige Menschen im Gemeindezentrum der evangelischen Lukas-Gemeinde (Forum 3, 69126 Heidelberg-Emmertsgrund) kostenlos Lebenmittel erhalten.
 

Offenes Atelier St. Albert
 
Unter der Kirche St. Albert ist 2014 das "Offene Atelier" entstanden. Die Gemeinde Philipp Neri hat in Kooperation mit dem Verein zur beruflichen Integration und Qualifizierung (VbI) ein Projekt gestartet, in dem Künstlerinnen und Künstler, die aufgrund ihrer materiellen Situation oder bedingt durch psychische Erkrankung keine Chance auf dem "offiziellen" Kunstmarkt haben. Zurzeit nutzen das Atelier 11 Frauen und Männer, die sich kein eigenes Atelier leisten können. Selbst die Finanzierung von Farben und anderen Materialien ist oft schwierig für sie.
 
Entstanden ist das Projekt aus der jährlichen Kunstausstellung ArTmut, die die Gemeinde Philipp Neri zusammen mit dem VbI und dem Katholischen Verein für soziale Dienste SKM in der Bonifatiuskirche veranstaltet. Diese Ausstellung bietet den Künstlerinnen und Künstlern die seltene Chance, ihre Werke zu zeigen und zum Verkauf anzubieten.
 
Weitere Informationen
bei Anna Delong Tel. 0176 42621716 oder atelier@vbi-heidelberg.de, oder direkt beim VBI, Alte Eppelheimer Straße 38, Telefon 06221-97030.
Spenden für das Projekt sind möglich auf das Konto: VBI e.V., Sparkasse Heidelberg. IBAN: DE44 6725 0020 0009 0631 88.
 

In ökumenischer Zusammenarbeit der katholischen Stadtkirche Heidelberg und der evangelischen Kirche in Heidelberg haben wir den Nikolausfonds eingerichtet, der in christlicher Tradition an den Bischof Nikolaus erinnert. Von ihm wird erzählt, dass er sich immer um die bedürftigen Bürgerinnen und Bürger seiner Stadt Myra gekümmert hat. Besonders lag ihm die Ausbildung von Kindern am herzen, da ihm wichtig war, ihnen eine Zukunft zu geben.
 
Aus dem Fonds werden bedürftige Schul- und Kindergartenkinder direkt und unbürokratisch unterstützt, sei es z.B. die Klassenfahrt, die nicht bezahlt werden kann, oder der Ersatz für die Sportbekleidung, die schon wieder zu klein geworden ist. Aus diesem Fonds werden die Kinder bei Projekten, Unternehmungen und Freizeiten und beim Kauf von Schulmaterialien oder Essensmarken unterstützt.
 
Mit Geldern aus dem Nikolausfonds ermöglichen wir Kindern und ihren Familien schnell und unkompliziert eine Teilnahme am Alltag. Den Antrag stellen Lehrer der jeweiligen Schulen oder die Mitarbeiter*innen der KiTas, an die sich Eltern betroffener Kinder vertrauensvoll wenden können.
Antragsformular zum Download
 
In unserem Wegweiser "Hilfen in existentiellen Notlagen" haben wir Ihnen verschiedene Hilfsangebote zusammengestellt.