Beteiligungsveranstaltung mit rund 150 Interessierten
Rund 150 Personen haben am vergangenen Montagabend (16. März 2026) die Veranstaltung "Was wird aus der Josephskirche" besucht. Die Stadtkirche informierte an dem Abend über die geplante Abgabe der Josephskirche, die beiden möglichen künftigen Eigentümer stellten ihre Konzepte vor.
Moderatorin Stefanie Ruschek hat eine Zusammenfassung des Abends geschrieben, die wir hier veröffentlichen:
Information durch die Stadtkirche
Die Stadtkirche Heidelberg informiert im Rahmen einer Beteiligungsveranstaltung über die geplante Abgabe der Josephskirche. Hintergrund sind sinkende Mitgliederzahlen, rückläufige Einnahmen und hohe Kosten für den Gebäudebestand. Die vorhandenen Rücklagen nehmen kontinuierlich ab, sodass eine Reduktion der Gebäude um etwa 30 % angestrebt wird. Für Eppelheim bedeutet dies, dass langfristig nur eine Kirche erhalten werden kann.
Die Entscheidung zur Abgabe der Josephskirche ist bereits getroffen; offen ist jedoch die zukünftige Nutzung. Ziel der Veranstaltung ist es, verschiedene Perspektiven vorzustellen und Rückmeldungen aus der Bevölkerung einzubeziehen.
Aus der bisherigen Beteiligung ergibt sich ein vielfältiges Meinungsbild: Viele wünschen sich den Erhalt der Kirche als religiösen Ort, teils in katholischer Trägerschaft, teils durch die rumänisch-orthodoxe Gemeinde, viele wünschen sich auch eine gemeinsame Nutzung. Gleichzeitig wird die Bedeutung der Kirche als Ort für Kultur, Gemeinschaft und persönliche Erinnerungen hervorgehoben.
Die Entscheidung zur Abgabe der Josephskirche ist bereits getroffen; offen ist jedoch die zukünftige Nutzung. Ziel der Veranstaltung ist es, verschiedene Perspektiven vorzustellen und Rückmeldungen aus der Bevölkerung einzubeziehen.
Aus der bisherigen Beteiligung ergibt sich ein vielfältiges Meinungsbild: Viele wünschen sich den Erhalt der Kirche als religiösen Ort, teils in katholischer Trägerschaft, teils durch die rumänisch-orthodoxe Gemeinde, viele wünschen sich auch eine gemeinsame Nutzung. Gleichzeitig wird die Bedeutung der Kirche als Ort für Kultur, Gemeinschaft und persönliche Erinnerungen hervorgehoben.
Zwei Konzepte werden vorgestellt
Die rumänisch-orthodoxe Gemeinde möchte die Kirche als dauerhaftes geistliches Zentrum für eine wachsende, internationale Gemeinde nutzen. Ziel ist eine kontinuierliche religiöse Nutzung bei möglichst behutsamer Anpassung des Gebäudes. Langfristig wird die Bereitschaft betont, Verantwortung für Erhalt und notwendige Investitionen zu übernehmen.
Der Förderverein Josephskirche Eppelheim verfolgt das Ziel, die Kirche als gemeinschaftlich genutzten Ort zu erhalten. Neben katholischen Gottesdiensten sollen auch andere christliche Nutzungen sowie kulturelle Veranstaltungen möglich bleiben. Ein Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung zu einer „Kulturkirche“, wobei die bestehende Ausstattung weitgehend erhalten werden soll.
In der Diskussion der Teilnehmenden stehen insbesondere Fragen zu Kosten, Transparenz, langfristiger Finanzierung, Nutzungsmöglichkeiten sowie baulichen Veränderungen im Mittelpunkt. Auch Themen wie gemeinsame Nutzung, rechtliche Rahmenbedingungen und die mögliche Profanierung der Kirche werden angesprochen, bleiben teilweise jedoch noch offen.
Der Förderverein Josephskirche Eppelheim verfolgt das Ziel, die Kirche als gemeinschaftlich genutzten Ort zu erhalten. Neben katholischen Gottesdiensten sollen auch andere christliche Nutzungen sowie kulturelle Veranstaltungen möglich bleiben. Ein Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung zu einer „Kulturkirche“, wobei die bestehende Ausstattung weitgehend erhalten werden soll.
In der Diskussion der Teilnehmenden stehen insbesondere Fragen zu Kosten, Transparenz, langfristiger Finanzierung, Nutzungsmöglichkeiten sowie baulichen Veränderungen im Mittelpunkt. Auch Themen wie gemeinsame Nutzung, rechtliche Rahmenbedingungen und die mögliche Profanierung der Kirche werden angesprochen, bleiben teilweise jedoch noch offen.
Die weiteren Schritte
Im anschließenden Austausch wird deutlich, dass die Josephskirche für viele Menschen eine hohe emotionale und identitätsstiftende Bedeutung hat. Gleichzeitig wächst das Verständnis für die finanziellen und strukturellen Herausforderungen der Stadtkirche.
Das weitere Verfahren sieht vor, die beiden Konzepte in den kommenden Wochen zu prüfen. Der Pfarreirat berät im Mai 2026 erstmals darüber; eine Entscheidung über die zukünftige Nutzung der Josephskirche ist für den 7. Juli 2026 vorgesehen. Ziel ist eine tragfähige Lösung.
Das weitere Verfahren sieht vor, die beiden Konzepte in den kommenden Wochen zu prüfen. Der Pfarreirat berät im Mai 2026 erstmals darüber; eine Entscheidung über die zukünftige Nutzung der Josephskirche ist für den 7. Juli 2026 vorgesehen. Ziel ist eine tragfähige Lösung.
