„Heidelberger Ostern” setzt ein Zeichen der Hoffnung

Unter dem Titel „Heidelberger Ostern“ laden die christlichen Kirchen in Heidelberg in diesem Jahr mit einer großen öffentlichen Kampagne gemeinsam dazu ein, die Botschaft von Ostern neu zu entdecken. 

Bürgermeisterin Stefanie Jansen, Dr. Christof Ellsiepen und Dr. Marius Fletschinger eröffnen gemeinsam die Kampagne „Heidelberger Ostern“ vor der Providenzkirche in der Hauptstraße.
Die Initiative steht unter dem Motto „Hoffnung trotzt allem“ – und rückt damit die zentrale christliche Zuversicht in den Mittelpunkt: dass Leben stärker ist als der Tod, dass Neubeginn möglich ist und dass Gottes Hoffnungskraft Menschen trägt – persönlich wie gesellschaftlich.
Die Osterbotschaft ist auch heute relevant
Die Kampagne erstreckt sich über die Karwoche und Ostern von 28. März bis 6. April 2026 als gemeinsame geistliche und öffentliche Initiative. Evangelische, katholische und freikirchliche Gemeinden treten dabei bewusst gemeinsam in der Öffentlichkeit auf. Unterschiedliche Traditionen verbinden sich in der Überzeugung, dass die Osterbotschaft heute relevant ist. Das Motto „Hoffnung trotzt allem“ bringt zum Ausdruck, dass christliche Hoffnung kein naiver Optimismus ist. Sie weiß um Leid, Schuld und Tod – und hält dennoch daran fest, dass Gott neues Leben schenkt. Ostern steht für die Auferstehung Jesu Christi, für Versöhnung und für die Gewissheit, dass Dunkelheit und Verzweiflung nicht das letzte Wort haben. Gerade in einer Zeit voller Unsicherheiten möchten die Kirchen diese Hoffnung sichtbar und erfahrbar machen. Angesichts von Kriegen in Europa und weltweit, zunehmender gesellschaftlicher Polarisierung, wachsender sozialer Ungleichheit sowie globaler Herausforderungen wie Klimakrise und Fluchtbewegungen setzen die Kirchen mit „Heidelberger Ostern“ ein bewusstes Zeichen: Die christliche Hoffnung ist kein Rückzug ins Private, sondern eine Kraft, die zu Verantwortung, Solidarität und aktivem Einsatz für Frieden, Gerechtigkeit und Menschenwürde ermutigt.
Aktion soll in der Stadt sichtbar sein
Banner an kirchlichen Gebäuden, die gemeinsame Homepage mit allen Gottesdiensten und Veranstaltungen sowie ein abgestimmter Social-Media-Auftritt  bündeln die vielfältigen Angebote rund um Ostern. „Heidelberger Ostern“ lädt dazu ein, den Glauben neu zu entdecken, Gemeinschaft zu erleben und sich von der österlichen Hoffnung stärken zu lassen.
Den Auftakt markierte eine Straßenaktion am Freitag, 6. März 2026, an der Providenzkirche in der Heidelberger Altstadt. Mit einem Kaffeerad suchten Vertreterinnen und Vertreter der Kirchen das Gespräch mit Passantinnen und Passanten und informierten über die Initiative. Unter anderem waren Dr. Christof Ellsiepen, Dekan der Evangelischen Kirche in Heidelberg, sowie Dr. Marius Fletschinger, Leitender Pfarrer der Katholischen Stadtkirche Heidelberg vor Ort.