Feierlich ins Amt eingeführt

In einem festlichen Gottesdienst wurde am Freitag, 16. Januar 2025, Marius Fletschinger als Pfarrer der neuen Pfarrei Heilig Geist Heidelberg durch Ordinariatsrat Thorsten Gompper in sein Amt eingeführt. 

Sie übernehmen Verantwortung für die neue Pfarrei Heilig Geist (v.r.): der Pfarreiökonom Paul Wührl, der Leitende Pfarrer Dr. Marius Fletschinger, Dr. Daniela Seehaus aus dem Vorstand des Pfarreirats, die Leitende Referentin Katrhrin Grein, die Vorsitzende des Pfarreirats Doris Lahmer, der Stellvertretende Pfarrer Jens Bader, und der Stellvertretende Pfarreiökonom Dominik Dieter.  Ordinariatsrat Thorsten Gompper (l.) leitete den Gottesdienst zur Investitur.
"Wir investieren" hatten Marius Fletschinger, sein Stellvertreter Jens Bader und die Leitende Referentin Kathrin Grein als Statement über die Amtseinführung geschrieben. Diese wird auch mit dem lateinischen Begriff Investitur bezeichnet. Dass die 36 neuen Pfarreien im Erzbistum Freiburg keine "Ein-Mann-Show" eines Pfarrers sind, machte auch die Feier in Heidelberg deutlich. Verantwortung wird geteilt und im Team wahrgenommen: im sogenannten Kernteam der Stadtkirche fungieren neben dem Pfarrer auch sein Stellvertreter und die Leitende Referentin. Unterstützt und ergänzt wird dieses Team von Paul Wührl als Ökonom und Dominik Dieter als stellvertretender Ökonom, die für die Verwaltung verantwortlich zeichnen.
In eine Kirche für heute investieren
Die Jesuitenkirche als neue katholische Pfarrkirche für ganz Heidelberg und Eppelheim bot einmal mehr einen schönen und feierlichen  Rahmen für die Feier der Investitur. Bezirkskantor Markus Uhl und die Cappella Palatina trugen durch die musikalische Gestaltung zur festlichen Atmosphäre des Gottesdienstes bei. Thorsten Gompper verlas zu Beginn einen Brief des Freiburger Erzbischofs an die neue Gemeinde Heilig Geist und nahm anschließend dem neuen Pfarrer das Investiturversprechen ab.
"Wir investieren" war dann auch das Thema der Predigt, zu der alle drei Mitglieder des Kernteams einen Teil beitrugen. Nicht nur damals sei in Heidelberg investiert worden, sagte Marius Fletschinger mit einem Blick in das Rund der barocken Jesuitenkirche. Die Gebäude seien aber nur eine Hülle, das Entscheidende geschehe in den Herzen. "Wir investieren heute in eine Kirche, die sich einmischt, die sich mit einer Theologie auf der Höhe der Zeit den Fragen von heute stellt", betonte Kathrin Grein. Und Jens Bader fügte an, dass auch in der neuen, großen Gemeinde der einzelne Mensch im Blick bleibe. "Wir wollen in einer Haltung des Hörens auf den Einzelnen schauen und eine dienende Kirche sein." Wir könnten uns und unsere Gaben einbringen, ermutigte Marius Fletschinger, weil Gott seinen heiligen Geist in uns investiert hat.
Eine sehr gelungener Auftakt
Nach dem Gottesdienst wurde auch auf dem Richard-Hauser-Platz weitergefeiert.
Im Anschluss an Feier in der Kirche ging das Fest rund um die Kirche weiter. Auf dem Richard-Hauser-Platz spielten die Mannheimer Heavybones auf; dort und im Blickwinkel, im Pfarrhaus und im Gemeindesaal gab es reichlich Getränke und köstliches Fingerfood für alle, die den Beginn der neuen Pfarrei feiern wollten. Zu den mitreißenden Klängen der Brass-Band, die vom Hauser-Platz auch durch die verschiedenen Räume zog,  blieben die Menschen aus allen Ecken der Stadtkirche bis tief in den Abend hinein beisammen. So markierte der 16. Januar einen sehr gelungenen Start der neuen Stadtkirche in Heidelberg.