Gut besuchte Thibaut-Ausstellung mit Finissage beschlossen
Im Dezember 2025 ist die im Juli eröffnete Jubiläumsausstellung „A. F. J. Thibaut – Sammler, Netzwerker, Musikdenker“ im Museum für Sakrale Kunst und Liturgie an der Jesuitenkirche im Rahmen einer Finissage beendet worden.
Im Grußwort hat Pfarrer Dr. Marius Fletschinger einen Bogen von Philosophie über Theologie zur Musik gespannt und den Beitrag Thibauts zur Kirchenmusik gewürdigt. Die Finissage bekam auch eine herausragende musikalische Umrahmung dank der jungen, ukrainischen Akkordeonistin Margaryta Tschuchno, die Stücke von Barockmusik bis Romantik und zeitgenössische Musik vorgetragen hat.
Die Dauerausstellung der Sammlung von Ehepaar Beatrice und Dr. Norbert Fritz wurde durch die musikalischen Handschriften ergänzt, die Prof. Thibaut über vier Jahrzehnte fleißig zusammenstellte. Dieser bedeutende Nachlass lagert im Archiv des Musikwissenschaftlichen Seminars, nur wenige Meter von der Jesuitenkirche entfernt. Unter den ausgestellten Handschriften befand sich auch das Kirchenlied “Ich bete an die Macht der Liebe“ des ukrainischen Komponisten Dmytro Bortnjanski, der im 18. Jahrhundert als Begründer einer besonderen Chor-Gattung ‚Geistliches Konzert‘ (a cappella für vier Singstimmen) bekannt wurde.
Die Dauerausstellung der Sammlung von Ehepaar Beatrice und Dr. Norbert Fritz wurde durch die musikalischen Handschriften ergänzt, die Prof. Thibaut über vier Jahrzehnte fleißig zusammenstellte. Dieser bedeutende Nachlass lagert im Archiv des Musikwissenschaftlichen Seminars, nur wenige Meter von der Jesuitenkirche entfernt. Unter den ausgestellten Handschriften befand sich auch das Kirchenlied “Ich bete an die Macht der Liebe“ des ukrainischen Komponisten Dmytro Bortnjanski, der im 18. Jahrhundert als Begründer einer besonderen Chor-Gattung ‚Geistliches Konzert‘ (a cappella für vier Singstimmen) bekannt wurde.

Natalia Beirle-Samotos und Maria Lipnicka
Das Projekt ist aus der Sicht des Seminars und des Museums gut gelungen. In der Ausstellungszeit verdoppelte sich die Zahl der Besucher des Museums, meistens mit begeisterten Rückmeldungen. Durch die Ausstellung etablierte sich das Museum noch fester im Bewusstsein der Heidelberger Bürger.
Das Museum dankt der Universität Heidelberg, dem Musikwissenschaftlichen Seminar, der Abteilung Kommunikation und Marketing und der Sammlungskoordination der Universitätsmuseen für die erfolgreiche Kooperation.
Vielen herzlichen Dank geht auch an den Organisatorenkreis: Dr. Maria Lipnicka als Initiatitorin des Thibaut-Singkreises im Jahr 2023, Dr. Marcel Klinke als Akademischen Mitarbeiter des Musikwissenschaftlichen Seminars, Natalia Beirle-Samotos als Kuratorin der Ausstellung und Jakob Hoffmann für seine Hilfe bei dem aufwändigen Aufbau der Ausstellung.