Stiftungsrat beschließt Entwicklung eines Gesamtkonzeptes
Der Stiftungsrat der Katholischen Stadtkirche Heidelberg hat sich in nicht-öffentlicher Sitzung am 23. Juli 2025 einmal mehr mit der Zukunft der Kirche St. Joseph wie auch möglichen Perspektiven für die kirchlichen Liegenschaften in Eppelheim befasst.
Aufgrund der komplexen Situation, der zuletzt sehr emotional geführten Diskussionen und der Notwendigkeit, die Zukunft beider Kirchen in Eppelheim sowie des Areals rund um das Gemeindehaus St. Franziskus mit Kindergarten und altem Schwesternhaus in den Blick zu nehmen, hat sich der Stiftungsrat dafür ausgesprochen, ein Gesamtkonzept zu entwickeln.
Diese Entwicklung soll im Rahmen eines moderierten Bürgerdialogs unter Einbeziehung der verschiedenen Interessen von Kirchengemeinde, Stadt Eppelheim und rumänisch-orthodoxer Gemeinde geschehen und im Anschluss an die Pfarreiratswahl im Herbst 2025 starten. Maßgabe ist es, eine der beiden Kirchen, die Josephs- oder die Christkönigkirche, im Bestand der Pfarrei zu erhalten und sich von der anderen zu trennen.
Einen Termin und die Details stimmen die beteiligten Gremien in Kürze ab und informieren über die bekannten Wege.
Hintergrund
Die Gremien der Stadtkirche hatten eine Übertragung der Josephskirche in Erbpacht an die rumänisch-orthodoxe Gemeinde erwogen und diese im Frühjahr 2025 als Chance für einen sinnvollen Erhalt der Josephskirche vorgestellt. Gegen diese Pläne hatte sich ein Förderverein gegründet mit dem Ziel, die Josephskirche mit einem neuen Nutzungskonzept als Teil der Stadtkirche zu erhalten.
Nach nochmaligen Gesprächen – sowohl mit Vertretern der rumänisch-orthodoxen Gemeinde als auch des Fördervereins – hat der Stiftungsrat jetzt obenstehenden Beschluss gefasst.
Nach nochmaligen Gesprächen – sowohl mit Vertretern der rumänisch-orthodoxen Gemeinde als auch des Fördervereins – hat der Stiftungsrat jetzt obenstehenden Beschluss gefasst.