Ein Zuwachs an Selbstständigkeit
Der katholische Kindergarten St. Elisabeth arbeitet nach dem Ansatz der „Offenen Arbeit“.
An erster Stelle stehen die „offenen“ Türen: Sie stehen offen für die „Freiräume“ der Kinder unseres Kindergartens. Die Räume sind als Funktionsräume gestaltet, die für alle Kinder gleichermaßen offenstehen. Die Kinder können den gesamten Kindergarten als Spielbereich nutzen, jeder Raum hat seine eigene Funktion. Bestimmte Bereiche wie z.B. Werkbank, Architektenecke, Lernwerkstatt, sind den „Mittleren Kindern“ und Schulanfängern vorbehalten.
Die Zugehörigkeit zu einer festen Gruppe erfährt das Kind in der jeweiligen Stammgruppe. Diese ist wichtig für das Kind, damit es einen Ort der Sicherheit und Geborgenheit hat. Hier kommt das Kind am Morgen an, um von da aus seine Aktivitäten zu starten. Ein gemeinsamer Morgentreff gibt Zeit und Möglichkeit zur Begrüßung und setzt Impulse für das Tagesgeschehen.
Jede Erzieherin, jeder Erzieher stellt seine geplante Aktivität vor und informiert in welchem Raum sie stattfindet. Die Kinder gewinnen in der offenen Arbeit einen Zuwachs an Selbstständigkeit, werden unabhängiger, mutiger und lernen sich selbst zu organisieren. Persönliche Leidenschaften, Bindungen und Beziehungen stehen im Vordergrund und geben Zeit und Raum, um nach dem eigenen Rhythmus zu leben. Je mehr die Kinder ihren Alltag mitbestimmen können – umso mehr wächst das Maß der Eigenverantwortung, der Wertschätzung und der sozialen Kompetenz im Umgang mit anderen Kindern und Erwachsenen. Die Kinder werden an Entscheidungen den Kindergartenalltag betreffend beteiligt. Beim Morgen- und beim Abschlusskreis und im persönlichen Gespräch können die Kinder ihre Sorgen und Wünsche einbringen.
„Entscheidend für offenes Arbeiten ist, dass die Kinder nicht tun, was sie wollen, sondern, dass sie wollen, was sie tun.“
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Um Ihr Kind für einen Betreuungsplatz vormerken zu lassen, nutzen Sie bitte die "Zentrale Vormerkung Kitaplatz" der Stadt Heidelberg: