Taufpatin oder Taufpate sein

Viele Christinnen und Christen mussten aus ihrer Heimat fliehen. Sie kommen zu uns, um Asyl zu suchen. In Heidelberg gibt es viele Familien oder Alleinerziehende aus Nigeria, die in der Patrick-Henry-Village untergebracht sind. Für die neugeborenen Kinder wünschen sich die Eltern die Taufe. Dabei sollen sie von Taufpaten oder Taufpatinnen aus Heidelberg begleitet werden.
 

Beschreibung

Tätigkeit

Die Familien -vorwiegend aus Nigeria- befinden sich am Anfang ihres Asylverfahren und halten sich zumeist nur wenige Wochen oder Monate in Heidelberg auf. Für die neugeborenen Kinder und ihre Familien wäre die Begleitung durch eine Taufpatin oder Taufpaten aus Heidelberg sehr bestärkend.
Die Patenschaft ist völlig frei und individuell gestaltbar. Die Anwesenheit bei der Tauffeier in St. Anna gehört zu den Aufgaben. Alles weitere richtet sich nach der individuellen Kapazität.
Hier kann es beispielsweise folgende gemeinsame Aktivitäten geben: 
  • Gebetspatenschaft für das Kind und seine Familie
  • Familie zu sich nach Hause einladen
  • Mit der Familie etwas unternehmen, z.B. die Stadt zeigen, Eisessen,…Kontakt halten zur Familie, solange sie sich in Heidelberg befinden
Wer möchte, kann auch nach dem Transfer der Familie in eine andere Gemeinde weiterhin Kontakt halten.
Es wird NICHT erwartet, dass die Familie finanziell von den Paten unterstützt wird.
 

Zeitbedarf

Das Patenamt setzt die Teilnahme am Taufgottesdienst (ca. 1 Stunde) voraus. Die Tauftermine sind oft recht spontan mit ca. 1-2 Wochen Vorlauf. Der weitere Zeitaufwand richtet sich nach der individuellen Ausgestaltung des Patenamtes.
 

Einsatzort

Die Taufen finden in St. Anna Kirche/Heidelberg statt
Die Familien sind im PHV untergebracht und dürfen sich in Heidelberg frei bewegen.
 

Voraussetzungen

Man sollte selbst getauft sein. Die häufig kurzfristig angesetzten Tauftermine verlangen eine gewissen Flexibilität.
Englischkenntnisse sind von Vorteil, aber kein Muss
Geduld und Offenheit für fremde Kulturen und andere Lebensweisen erleichtern das Zusammenkommen. Die Familien sind meist geprägt von einer tiefen Religiosität und Spiritualität, die sich jedoch sehr von unserer mitteleuropäischen unterscheidet.
Englischkenntnisse helfen, sind aber nicht zwingend notwendig. Die Familien sprechen in der Regel kein Deutsch.
 

Unterstützung

Unterstützung erhalten die Paten durch den Flüchtlingsseelsorger Jochen Winter, der die Patinnen und Paten begleitet, den Kontakt zu den Familien herstellt und beim Übersetzen Hilfe leistet.
 
Ansprechperson
Jochen Winter, Flüchtlingsseelsorger
0160-5256511