Vierzig Jahre gelebte Menschlichkeit
Vierzig Jahre gelebte Menschlichkeit, ein Mehrwert für unsere Gesellschaft und integraler Bestandteil des pflegerischen Versorgungsauftrags der Klinik – viel Lob gab es für die Grünen Damen und Herren am St. Josefskrankenhaus. Mit einem Festakt hat die Ökumenische Krankenhaushilfe, so der offizielle Name, Ende April 2026 ihr vierzigjähriges Bestehen gefeiert.
82.000 ehrenamtlich geleistete Arbeitsstunden
Klinikseelsorger Thomas Grün, der selbst fast vierzig Jahre am St. Josefskrankenhaus tätig ist, schlug einen Bogen zurück zu den Anfängen des Krankenhauses, das 1890 von den Barmherzigen Schwestern gegründet wurde. „Liebe handelt“ hatte der Gründer der Schwesterngemeinschaft, Vinzenz von Paul, diesen mit auf den Weg gegeben. Dieses Wort füllten die Grünen Damen und Herren durch ihren Dienst immer wieder neu mit Leben. Mit Klavier und Querflöte bereicherten Klaus Petzel und Jörg Dieringer die Feier in der Kapelle des Josefshauses.
"Danke, dass es Sie gibt"
Begleitet werden die Grünen Damen und Herren von der Caritas. Heidelberg-Rhein-Neckar. Aufsichtsratsmitglied Dr. Franziska Geiges-Heindl dankte für „40 Jahre gelebte Menschlichkeit: Sie schenken Zeit und Zuwendung, wo sie dringend benötigt wird.“ Die Heidelberger Sozialbürgermeisterin Stefanie Jansen betonte, dass solches Ehrenamt einen echten Mehrwert für die Gesellschaft schaffe. „Eine Stadt wird lebenswert durch menschliche Begegnungen“, sagte sie. „Danke, dass es Sie gibt!“ Für die Caritas-Konferenzen (CKD) gratulierte Vorständin Renate Schmitt. Schließlich lobte der ärztliche Direktor Prof. Dr. Erhard Siegel die Zuverlässigkeit der Grünen Damen und Herren und betonte: „Sie sind nicht irgendein Zusatz sondern integraler Bestandteil des pflegerischen Versorgungsauftrags unseres Krankenhauses.“
