Stadtkirche verabschiedet sich von St. Michael

Mit einer Eucharistiefeier am Montag, 28. Juli, um 18.30 Uhr verabschiedet sich die Katholische Stadtkirche von ihrer Kirche St. Michael. In diesem Gottesdienst wird die 1963 geweihte Kirche profaniert; sie gilt danach nicht mehr als geweihter Raum zur Feier katholischer Gottesdienste.

Die ehemalige Pfarrkirche der Südstadtgemeinde wird an die freikirchliche Mosaikgemeinde übergeben, die das Gebäude aus den 1960er Jahren künftig für ihre Gottesdienste und ihr Gemeindeleben nutzen möchte.
Pfarrer Johannes Brandt äußerte sich erfreut, dass St. Michael so als Sakralraum erhalten bleibt. Seit mehr als einem Jahrzehnt war um eine neue Nutzung der Kirche in der Südstadt gerungen worden; vor zwei Jahren hatten die Gespräche mit der Mosaikgemeinde begonnen, die das Kirchengebäude mitsamt Grundstück nun im Erbbaurecht übernehmen wird.
Mit dem ökumenischen Hauskreis, der bisher regelmäßig zu Gottesdiensten nach St. Michael einlud, wurden Perspektiven für die Zeit nach der Übergabe von St. Michael entwickelt.
ICCH feiert künftig in St. Bartholomäus in Wieblingen
Die ICCH, die englischsprachige Gemeinde der Stadtkirche, feiert ihre letzte Sonntagsmesse in St. Michael am 13. Juli und wechselt in die Wieblinger Kirche St. Bartholomäus, wo sie sich 20. Juli um 13 Uhr erstmals zum Gottesdienst versammelt.
Die bislang in St. Michael als Gast der Stadtkirche beheimatete eritreisch-orthodoxe Gemeinde Heidelberg wird ihre Gottesdienste ab August nach St. Marien Pfaffengrund verlegen.